Concordia Johannis 2 gegen Gut Holz Flügelrad 1
Im vielleicht wichtigsten Spiel der Rückrunde konnten die Gut Holzer wieder in der Stammformation antreten.
Im Startpaar wollten Dominik und Werner den heimstarken Martin Nastri und Manfred Schmitt Paroli bieten. Bei Werner gelang dies in die Vollen eindrucksvoll und er konnte sich zeitweise deutlich absetzen. Trotzdem war es nicht das Gelbe vom Ei. Im Abräumen offenbarte Werner unerklärliche Schwächen. Auf schwer zu spielenden Bahnen machte er für ihn untypische 9 Fehler. Da sein Gegner ebenfalls einen schwarzen Tag erwischte (die Bahnen?), konnte er sich mit 423 LP (wie in der Vorrunde) zu 375 LP absetzen.
Domi kam mit den Bahnen überhaupt nicht zurecht und erzielte im 1. Durchgang für ihn schwache 192 LP. Da hatte er schon 29 Holz abgegeben. Doch Domi zeigte Nervenstärke und steigerte sich im 2. Durchgang deutlich. Mit 215 eroberte er wieder 11 Holz zurück. Nach 100 Wurf stand es zwischen ihm und Martin Nastri 425:407 LP (minus 18 LP).
Zwischenstand 800:830
Im Mittelpaar gingen nun Daniel und Alex für die „Räder“ an den Start. Sie hatten es mit Nikolaus Wohlfahrt und Ralf Unterstab zu tun.
Alex spielte gut, musste aber ebenfalls den Bahnen Tribut zollen und hatte nur 197 LP nach dem 1. Durchgang. Da sein Gegner Ralf ebenfalls massive Probleme hatte (188), konnte er sogar Holz gut machen. Im 2. Durchgang steigerten Beide ihr Niveau und das Ergebnis. Dabei konnte Alex nicht mehr ganz mithalten und verlor am Ende noch 1 Holz. Stand 412:411
Daniel begann konzentriert, wurde aber nicht belohnt. Unerklärliche Bilder trotz schönster Gassen verhinderten ein besseres Ergebnis. Sein Gegner Nikolaus hatte da mehr Erfolg und knallte 218 auf die Bahn. Damit verlor Daniel (199) happige 19 Holz schon auf der ersten Bahn.
Im 2. Durchgang ging es krass weiter. Zu der mäßigen Ausbeute im Gassenspiel, kamen dann noch ein paar „Zehner“ und nach den Vollen standen schlaffe 130 auf der Anzeige. Nikolaus konnte das desaströse Ergebnis aber nicht ausnutzen. Er kam auf seiner Bahn überhaupt nicht zurecht. Er haderte heftig mit der Bahn und kam dieses Mal nur auf 177 Holz. Daniel steigerte sich beim Abräumen und konnte sich Holz für Holz zurück erkämpfen. Während sein Gegner stöpselte, konnte er einige kurze Bilder spielen und schaffte es, das Spiel noch zu drehen. 400 LP waren nicht unbedingt ein Traum, aber 5 Holz auf der Haben-Seite waren nicht mehr zu erwarten. Endergebnis 395:400.
Direkter Vergleich 807:811 (mager, aber trotzdem ein Plus)
Zwischenstand 1607:1641
Im Schlusspaar spielten nun Armin und Steffen gegen Alfred Lorenz und Gerhard Lauterbach. Sie hatten nur einen mageren Vorsprung und starke Gegner neben sich.
Mit anderen Worten: die Kuh war noch nicht vom Eis!
Armin hatte auch seine Probleme im ersten Durchgang. Immer wieder durch die Mitte, aber starke Phasen zwischendurch konnten seinen Gegner in Schach halten, vor allem da Alfred auch einen rabenschwarzen Tag erwischte. Seine 192 LP konterte Armin mit 210 LP und baute den Vorsprung etwas aus.
Zeitgleich spielte Steffen gegen den starken Gerhard Lauterbach. Kopf an Kopf während des gesamten Spiels. Keiner konnte sich entscheidend absetzen. Wichtig für uns, da das Spiel ja noch auf der Kippe stand. Die Beiden trennten sich mit 416:419 (Gerhard 208/208, Steffen 211/208).
Nicht von Glück gesegnet spielte Armin die zweiten 50 Wurf herunter und sein Gegner verzweifelte an seiner Heimbahn. 211 für Armin und 191 für den Gegner summierten sich auf 383:421.
Direkter Vergleich 799:840
Endstand 2406:2481
Fazit:
Am Schluss hatten wir die zwei wichtigen Punkte, im vielleicht schwersten Spiel der Saison. Concordia Johannis hatte bis zu diesem Zeitpunkt alle Heimspiele gewonnen. Diese Punkte wurden heute eindeutig auf Grund der mentalen Stärke verdient. Jeder von uns gab nie auf und spielte konzentriert bis zum Schluss.
Heute war die Mannschaft Tagesbester und Werner der Beste in einer ausgeglichenen Mannschaft.
Gut Holz
Daniel |